Gute Bewerbung

Tipps für eine gute Bewerbung kreativer Freelancer

Als Personaler 17. März 2011

habe ich eigentlich immer versucht, den Empfang einer Bewerbung zu bestätigen. Selbst bei Initiativbewerbungen war es mir immer wichtig, als Unternehmen eine gewisse Dankbarkeit zu zeigen für das Interesse des Bewerbers. In den allermeisten Fällen passiert jedoch genau das nicht. Warum? Gehen wirklich so endlos viele Bewerbungen ein, oder macht man das einfach nicht? Wie sind Eure Erfahrungen und wie wirkt das auf Euch so im luftleeren Raum? Freue mich auf Feedback zu dem Thema.

 

bewerbung ernst nehmen 23. Februar 2011

Es spricht überhaupt nichts dagegen in ruhigen Zeiten, oder auch bei guter Auslastung hin und wieder, mehrere Initiativbewerbungen an verschiedene Agenturen zu schicken. Es ist richtig am Ball zu bleiben und ständig auf sich aufmerksam machen. Wichtig ist jedoch, dass man die Bewerbungen auch ernst meint und bei einer Einladung zum Kennenlern-Gespräch, auch Zeit und Lust hat. Selbst wenn Du genug zu tun hast und diesen neuen Kontakt gerade nicht brauchst. Du hast Dich beworben und dann gehört es zum guten Ton eine Einladung auch anzunehmen. Wer weiss, wann Du den Kontakt vielleicht doch nochmal brauchst. Im Gespräch zu sagen, dass man gerade gut zu tun hat, aber man gerne im Kontakt bleiben würde, macht nämlich einen sehr guten Eindruck. Es zeugt von Zuverlässigkeit und Weitsicht, zwei wichtige Eigenschaften für einen Freelancer.

 

Haben wir gelacht… 9. Februar 2011

Einsortiert unter: Alles,Bewerbungsunterlagen — sharonah @ 09:49

Natürlich ist es gut in einer Bewerbung nicht nur relevante Dinge zu zeigen, sondern auch über sich selber ein wenig zu erzählen. Projekte, die mehr über die eigene Persönlichkeit und die Art wie man mit Aufgaben umgeht, zu zeigen. Aber auch das hat seine Grenzen. Neulich hatte ich eine Bewerbung, in der unter Auszeichnungen  allen Ernstes der erste Preis bei einem Schülermalwettbewerb 1998 aufgeführt war. Das war sehr lustig, aber für den Bewerber nicht wirklich von Vorteil.

 

Anfängerfehler 31. Januar 2011

Letzte Woche hatte ich selber mal wieder eine Art Bewerbungsgespräch, wie so oft heutzutage, beim Mittagessen. Dummerweise hatte ich einen neu gekauften Pullover an. Irgendwann zwischendurch ist mir aufgefallen, dass die weisse Tischdecke ganz grau war von meinem fusselnden Pullover. Es war zwar nicht schlimm, aber irgendwie peinlich war es doch. Mein Tipp also: Neue Klamotten immer schon mal angehabt haben, vor einem Vorstellungsgespräch. Gibt es eine ähnliche Geschichte von Dir? Erzähl doch mal…

 

fotos im PDF 24. Januar 2011

Einsortiert unter: Alles,Bewerbungsunterlagen,Initiativbewerbung — sharonah @ 12:25
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Oft sind im PDF extrem viele Fotos von den verschiedenen Projekten abgebildet. Leider hat das zur Folge, dass die Fotos eher klein sind, damit sie alle reinpassen. Für Euch selber, die Ihr das Projekt kennt, sind die Dinge gut zu erkennen. Für einen Aussenstehenden jedoch ist auf einem Foto im Briefmarkenformat einfach nichts zu erkennen. Also bitte eine gute Auswahl treffen und grosse Bilder in das PDF einbauen. In diesem Fall ist weniger mehr! Und das gilt auch für Berufseinsteiger.

 

 

 

erreichbar sein 14. Januar 2011

Einsortiert unter: Alles,Bewerbungsunterlagen — sharonah @ 11:41

Ich kann es gar nicht oft genug sagen, und mich nicht oft genug wundern… Bitte schreib immer und überall Deinen Namen, Adresse, Telefonnummer, Email-Adresse und Website URL dazu. In jede Email, ins Anschreiben und vor allem auch in das Portfolio. Wenn Du jetzt noch Deinen Namen in die Betreffzeile der Email und als Name für Dein Portfolio verwendest, dann ist es perfekt. Nichts ist schlimmer für einen Personaler, als wenn er Dich erreichen möchte und erstmal das grosse Suchen anfangen muss.

 

Buchtipp 29. Dezember 2010

Einsortiert unter: Alles — sharonah @ 16:49

Für alle, die für das neue Jahr mit dem Gedanken spielen sich selbständig zu machen. Aber auch für erfahrene Freelancer, die nochmal überprüfen möchten, wo man sich noch verbessern kann. Dieses Buch ist absolut lesenswert und umfasst fast alle Aspekte des Freelancers. “Das Freelance Design Handbuch von Cathy Fishel” Es ist zwar für Grafiker geschrieben, eignet sich aber absolut für alle kreativen Freelancer.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern ein gutes neues Jahr, mögen alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen und Euch viele interessante Projekte zufliegen.

 

weihnachtskarte, yes please! 15. Dezember 2010

Einsortiert unter: Alles,Initiativbewerbung,soziale Kompetenz — sharonah @ 11:52

Auch wenn man nicht auf Weihnachten steht, ist es die perfekte Zeit, um sich bei Agenturen und Kunden in Erinnerung zu rufen. Eine kleine Karte oder eine nette Email zeigt, dass man weiterhin an der Agentur interessiert ist, auch wenn es gerade kein passendes Projekt gibt, oder man noch nie für die Agentur gearbeitet hat. Wichtig ist der richtige Ansprechpartner und ehrlich gemeinte Wünsche. In diesem Fall würde ich auch davon abraten, auf sich seine Arbeiten und seine Jobabsichten hinzuweisen. Aber der Link auf die eigene Website im Adressblock ist natürlich total ok ;-)
In diesem Sinne wünsche ich eine erholsame Zeit und kreative Ideen.

 

hochdeutsch sprechen 6. Dezember 2010

Einsortiert unter: Alles,Bewerbungsgespräch — sharonah @ 12:45

Ich weiss, das ist ein heikles Thema… Bitte versuche im Bewerbungsgespräch und allen anderen Kontakten mit der Agentur bei der Du arbeiten möchtest, möglichst akzentfrei zu sprechen. Natürlich kann man es nicht vermeiden, dass die Sprache eine leichte Einfärbung hat und das ist auch nicht schlimm. Aber ganz schlimm ist es, wenn man falsche Wörter benutzt wie z.B. “anderschter” was so viel heissen soll wie “anders”.
Gerade im schwäbischen Raum ist das ein echtes Problem. Kennt das jemand auch von anderen Teilen der Republik? Wie ist das z.B. in Berlin? Ich denke, man kann es drehen und wenden wie man will, es hinterlässt bei Personalern den Eindruck, dass man leicht ungebildet ist.

 

Blickkontakt bei Bewerbungsgesprächen 29. November 2010

Einsortiert unter: Alles,Bewerbungsgespräch,soziale Kompetenz — sharonah @ 13:36

Oft sind bei Bewerbungsgesprächen ja mehrere Menschen von der Agentur anwesend. In der Regel setzen die sich zu Deiner Linken und Rechten. Wusstest Du, dass das Absicht sein kann? Es ist wichtig bei Bewerbungsgesprächen Augenkontakt zu haben, das ist klar. Das ist natürlich um so schwieriger, wenn die Menschen nicht alle in der gleichen Richtung sitzen. Mit der Sitzordnung möchte die Agentur prüfen, ob Du damit umgehen kannst und zu allen anwesenden Blickkontakt halten kannst, denn das sagt einiges über Deine soziale Kompetenz aus. Besonders Männer haben leider die Tendenz nur den wichtigsten Menschen (meistens auch ein Mann) in der Runde anzuschauen und die anderen zu ignorieren.

 

 
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